Bau eines US-Patrouillenboot MARK-VI

Bau eines US-Patrouillenboot MARK-VI

Von Zeit zu Zeit zieht es SchiffsModell-Autor Dirk Lübbesmeyer immer mal wieder zum Minimodellbau, ein anspruchsvolles Gebiet, besonders auch hinsichtlich der Modellsteuerung. Da er von seinen Versuchen mit der LCAC-101 noch eine geeignete Fernsteuerung übrig hatte, wollte er diese in seinem neuen Modell verwenden. Diesmal sollte ein US-Patrouillenboot MARK-VI entstehen.

Aufgabe dieser Patrouillenboote ist die Küstenüberwachung jenseits befestigter Häfen und Buchten zur Sicherung eigener und befreundeter Flotteneinheiten und kritischer Infrastruktur. Das beinhaltet konkret auch das Eskortieren wichtiger Einheiten und die Onbord-Überprüfung von verdächtigen Schiffen. MARK-VI-Patrouillenboote stellen den zur Zeit letzten Schritt in der amerikanischen Patrouillenbootentwicklung dar. Sie sind 25,9 m lang, 6,3 m breit, verdrängen bei einem Tiefgang von 1,5 m 77 t und können so von den großen Transportschiffen der US-NAVY bis ins Einsatzgebiet transportiert und dort dann mit deren Schwerlastkränen ins Wasser gesetzt werden. Mit ihren beiden MTU-Dieselmotoren von insgesamt 5.200 PS erreichen sie eine Geschwindigkeit von 25 kn, kurzfristig sogar 35 kn, und haben einen Fahrbereich von 600 sm. Die Boote sind maximal mit zwei automatisch richtbaren 25 mm-Bushmaster-Maschinenkanonen Mk. 38 Mod 2 sowie sechs Maschinengewehren bestückt. Ihre elektronische Ausrüstung ermöglicht darüber hinaus die Unterstützung verschiedener unbemannter Drohnen sowohl in der Luft als auch auf und unter Wasser. Die Besatzung besteht aus fünf Personen. Für Spezialaufgaben können weitere 13 Mannschaften an Bord kommen.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 12/2021 von SchiffsModell lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen.