Workshop: Patronen selbst herstellen

Workshop: Patronen selbst herstellen

Wenn man sich mit dem Modellnachbau von militärischem „Gerät“ (Kampfschiffe, Geschütze, Panzer, Kanonen) befasst, besonders auch bei szenischen Darstellungen, so hat man unter anderem auch patronierte Munition, also Granatpatronen, zu modellieren. Die jeweils nötige Größe im richtigen Maßstab beziehungsweise in der richtigen Form kann man nicht kaufen, nur ein Selbstbau ist möglich. Wie das am besten von der Hand geht, erklärt Jürgen Eichardt in diesem Workshop.

Mein 1:50-Vitrinenmodell vom Zerstörer USS Cassin Young von 1943 will ich so darstellen, als läge dieses Schiff im Zwischenstopp im Marine-Stützpunkt. An Deck soll dabei eine Anzahl von Patronen für die 127-Millimeter-Hauptkaliber Mk30 gestapelt zu sehen sein. Eine Anzahl dieser Granatpatronen habe ich neulich zweiteilig hergestellt. Dabei kommt selbstverständlich eine Tisch-Drehmaschine zum Einsatz, die inzwischen nahezu jeder Modellbauer hat. Der hintere Teil ist bei den Originalen stets aus Messing gedreht und die am vorderen Ende eingepressten Granaten sind oft aus brüniertem Stahl herstellt. Sie haben in der Regel am zylindrischen Teil außen zwei leicht überstehende, schmale Kupferringe. In diese (weichen) Kupferringe schneiden sich beim Abfeuern der Granate die langgestreckt gewendelten sogenannten Züge ein und versetzen bei ihrem Durchgang durch das Rohr die Geschosse in hohe Umdrehung. Durch diese Drehbewegung während des Flugs zum Ziel bleibt die Flugbahn stabiler.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 10/2016 von SchiffsModell lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen.