Workshop: Mikro-Koaxialkabel im Scale-Modellbau

Workshop: Mikro-Koaxialkabel im Scale-Modellbau

Hin und wieder sieht man Modelle, die in ihrer Vorbildtreue hervorragend gebaut sind, die Details mit Akribie nachgebildet, aber im Falle eines Funktionsmodells in einem Punkt vernachlässigt wurden – nämlich der vorbildgetreuen Verkabelung von elektrischen Komponenten wie Lampen, Scheinwerfern, Radaranrieben oder sonstigen Strom-Verbrauchern. Da helfen Mikro-Koaxialkabel. Wie man dieses sehr feine Zubehör erfolgreich anwendet, zeigt dieser Workshop.

Leider sieht man allzu oft, dass zum Beispiel eine Lampe oder Scheinwerfer mit zwei Kabeln angeschlossen ist; siehe Abbildungen 1 und 2. Das ist der Funktion geschuldet – braucht man doch zwei Adern für eine Plus- und eine Minusleitung, damit die Sache überhaupt funktioniert. Außerdem und ganz offen gesagt, sind wir Modellbauer ja auch froh, dass es entsprechend fertig verdrahtete Lämpchen im Handel zu kaufen gibt, da es die Arbeit ja auch wesentlich erleichtert. Aber es entspricht eben nicht dem Vorbild beziehungsweise der Realität. Dort befinden sich die erforderlichen Adern zusammengefasst in einem Kabel, welches zum entsprechenden Verbraucher verlegt ist. Der Full-Scale-Modellbau erwartet natürlich ebenso, dass nur ein Kabel an einer Lampe zu sehen ist; siehe Abbildungen 3 und 4. Nun muss man zunächst an dieser Stelle relativieren. Findige Modellbauer sind schon lange auf die Idee gekommen, einen vollständig aus Messing gelöteten Mast als gemeinsame Masse zu verwenden und eben vorbildgetreu eine dünne Litze als Anschlusskabel zu den einzelnen Lampen zu verlegen. Das ist ja auch entsprechend lobenswert, aber was ist, wenn der Mast aus nichtleitendem Holz oder Kunststoff besteht? „Dann nimmt man Kupferlackdraht von einer elektrischen Spule“ höre ich jetzt manchen sagen. „Der ist so dünn, das sieht man nicht.“ Eben, man sieht kein Kabel, das ist wiederum nicht vorbildgetreu. Die Lösung für dieses „Problem“ gibt es aber schon seit vielen Jahren bei einem bekannten und etablierten Modellbau-Spezialanbieter, der Firma STEBA (www.steba.org) in München, und hört auf die Bezeichnung Mikro-Koaxialkabel.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 01/2017 – 02/2017 von SchiffsModell lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen.