UT 740 NORMAND NEPTUN – Teil 2

UT 740 NORMAND NEPTUN – Teil 2

In Ausgabe 9/2016 stellte Peter Esch seine NORMAND NEPTUN erstmals vor. Das Modell wurde zu einer Herausforderung, die bei Beginn nicht erkennbar war. Die vielen herausragenden Merkmale des Originals besprach er im Detail und berichtete über den Bau des Rumpfs aus Polystyrol. Weiter geht es im zweiten Teil mit den Decks, den darauf befindlichen Ausrüstungsgegenständen, den Masten, der Cargo Rail und vieles mehr.

Ganz oben auf der Liste standen damals Wellenhosen für Stevenrohre aus Acrylglas der Marke Plexy. Die Dimensionen sind einfach beeindruckend, aber die Zeichnungen diktierten sie. Auch die Fundamente für die Ruder und die Kortdüsen sind aus Plexy. Wer dieses Material sucht, kann manchmal bei Firmen, die Leuchtre­klamen herstellen, in den Abfallkisten fündig werden. Viele geben diese Reste sogar umsonst ab. Die Kortdüsen mit 69 (Millimeter) mm Durchmesser entstanden aus einem dickwandigen Messingrohr auf der Drehmaschine. Das ist für ein Modell in 1:75 schon ganz ordentlich. Die Düsen werden durch eine starke Aufhängung gehalten. Oft kann man als untere Abstützung eine vertikale Konstruktion sehen. Hier dagegen ist sie in einem Winkel von 30 Grad nach außen eingebaut. Die Stabilität ist somit um einiges erhöht. Vibrationen lassen sich aus verschiedenen Gründen nie total vermeiden. Wer im Trockendock einmal die massiven Wellen­hosen und Aufhängungen der Kortdüsen sehen konnte, muss beeindruckt sein. Das sieht alles aus, als wäre es unzerstörbar, aber ich habe von Versorgern gehört, die zum Beispiel eine Kortdüse verloren haben. Pfusch beim Bau oder Risse durch Vibrationen kommen als Ursache in Frage. Meist ist dann auch der Propeller beschädigt, eine teure Tasse Tee also.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 10/2016 von SchiffsModell lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen.