Rundnase mit Nachbrenner

Rundnase mit Nachbrenner

Das Modell des Rundnasen-Rennboots FERRARI ARNO XI hat bereits zehn Jahre auf dem Buckel. Entsprechend betagt ist die Innenausstattung. Mit dem ursprünglichen 700er-Ferritmotor und NiCd-Akkus war keine ernstzunehmende Gleitfahrt erreichbar. Erst die Umrüstung auf Brushless-Innenläufer und LiPo-Akku verwandelte den Oldtimer in ein schnelles Modell, das richtig Spaß macht. Günter Miel über einen spannenden Umbau.

Bevor es in die Gegenwart geht, werfen wir zunächst einen Blick in die Vergangenheit – und damit auf die Entstehungsgeschichte des betagten Rennmodells:
Der Erbauer des FERRARI ARNO XI, H. Keil aus Erfurt, war im Jahr 2005 Leiter einer Arbeitsgemeinschaft für Schiffsmodelle. In dieser Arbeitsgemeinschaft wurde auch das Rundnasenmodell MATTHEA 7 nach dem Bauplan von A. Ledertheil/H. Daniels gebaut. Allerdings wurde der Bauplan insofern geändert, dass man ein größeres Modell plante und baute, um eine größere Zuladung zu erreichen. In diesem Fall wurde einfach der Spantabstand so vergrößert, dass aus der ursprünglichen Modelllänge von 63 Zentimetern eine Gesamtlänge von 81 Zentimetern wurde. Doch die neue Größe warf Probleme auf: Die Motorisierungsmöglichkeiten von vor zehn Jahren haben einfach nicht ausgereicht, um das Modell zu eben dem Flitzer zu machen, der es werden sollte.
Und das blieb für ein ganzes Jahrzehnt so. Erst die moderne Ausrüstung von heute machte es möglich, den Oldtimer in Wallung zu bringen.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 01/2016 – 02/2016 von SchiffsModell lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen.