Praxis von FPV im Schiffsmodell

Praxis von FPV im Schiffsmodell

Bei den Drohnenpiloten ist das Kürzel FPV gang und gäbe. Im Schiffsmodell ist First Person View – so wird FPV ausgeschrieben und bedeutet, einen Blickwinkel zu haben, als wenn man im eigenen Modell säße – noch nicht so verbreitet. So war FPV bis vor ein paar Jahren wegen der komplizierten Technik nur den Cracks zugänglich. Dank der FPV-Drohnen-Szene ist die Technik jetzt erschwinglich und auch für Einsteiger handhabbar geworden. Wir stellen zwei Systeme unterschiedlicher Komplexität vor.

Für mich ist es ein Kindheitstraum, mal auf einem von mir gebauten Schiffsmodell selbst mitzufahren. Vor 20 Jahren waren digitale Bilder im privaten Bereich noch etwas ganz besonderes. Mit der Entwicklung von Smartphones sind kleine kompakte Kameras entstanden, die sogenannten Keycams, die auch in ein kleines Schiffsmodell eingebaut werden konnten. Das große Netz ist infolgedessen voll von Bordvideos. Dann kamen die Multicopter auf, im Volksmund auch als Drohnen bezeichnet. Einige dieser Fluggeräte wurden mit Übertragungstechnik ausgestattet, die es erlaubt, die Bilder in Echtzeit an die Bodenstation zu senden. Anfangs waren dazu noch riesige Empfangsantennen notwendig. Versierte Experten entwickelten aus Gaming-Brillen erste FPV-Systeme, bei denen die Bilder nicht mehr an einem kleinen Monitor betrachtet werden mussten, sondern bei denen zwei Monitore direkt vor den Augen für den Cockpiteffekt sorgten. Einen nächsten Schub brachte die FPV-Race-Szene der jüngsten Vergangenheit, wodurch die Kameras und Sendesysteme kleiner, leichter und preiswerter wurden und die FPV-Brillen nun auch kommerziell angeboten werden.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 06/2017 von SchiffsModell lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen.