Die Schnellboot-Ära der Deutschen Marine ist Geschichte

Die Schnellboot-Ära der Deutschen Marine ist Geschichte

Jetzt ist sie vorbei, die Zeit der „Ostsee-Rocker“. In diesem Juli wurden die Schnellboote der Deutschen Marine aus dem Dienst entlassen, durchpflügten an ihrem letzten Tag aber noch einmal die Ostsee. Helmut Harhaus, der auch einen Modellbauplan zu dieser Klasse anbietet, war bei der Verabschiedung dabei.

Dick wabern die grauen Schwaden über die Hafenbecken neben der Kieler-Förde-Brücke. Die Häuser an der Hauptpier sind nur noch schemenhaft zu erkennen, zeitweise sieht man von den anderen Schiffen im Hafen nichts mehr. Erster Gedanke: Seenebel an der Küste. Nein, weit gefehlt! Die letzten vier Schnellboote der Deutschen Marine hatten am 03. Juli 2016 letztmalig die Motoren gestartet. Jedes Boot stimmte in das grollende Orchester mit vier Motoren á 16 Zylindern und 152,8 Liter (l) Hubraum pro Maschine ein. Unbeschreiblich, was 256 Zylinder, sprich 2.445 l Hubraum für einen Sound verbreiten – und was für eine Abgasfahne. Die noch kalten Großdiesel qualmten und hüllten alles in eine dichte, graue Wolke. Aber nicht nur draußen, auch in den Booten ist die Luft zum Schneiden – denn die Lüfter saugen von außen alles auch in die Maschinenräume. Dem Deckspersonal draußen brennen und tränen die Augen, den „Heizern in der Zeche“ ebenso. Doch schnell sind die Jockel auf Betriebstemperatur und der Spuk hatte ein Ende.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 11/2016 von SchiffsModell lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen.