Besuch im Schiffshebewerk Lüneburg-Scharnebeck

Besuch im Schiffshebewerk Lüneburg-Scharnebeck

Etwa 500.000 Besucher besichtigen jährlich das Schiffshebewerk Lüneburg-Scharnebeck. Seine mächtigen Betontürme ragen in den Himmel und bilden als „Riese von Scharnebeck“ gewissermaßen das Wahrzeichen der Elbgemeinde. Die mächtigen Schiffe fwerden fast geräuschlos wie in einem Fahrstuhl befördert, und die Schaulustigen erleben eine faszinierende Technik hautnah

Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben. Führt die Fahrt beispielsweise in den hohen Norden Deutschlands, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Reisende auf den Mittellandkanal trifft. Dieser Kanal ist eine der wichtigsten Wasserstraßen in der Bundesrepublik. Er schafft eine Verbindung zwischen Rhein und Elbe auf einer Gesamtstrecke von 465 Kilometern. Mit dem Bau wurde bereits 1905 begonnen; wegen des umfangreichen Projekts erfolgte die Eröffnung aber erst 1938. Der Elbe-Seitenkanal wurde nach acht Jahren Bauzeit im Juni 1976 in Betrieb genommen. Die Baukosten betrugen rund 1,7 Milliarden DM. Der Bund übernahm davon zwei Drittel, Hamburg ein Drittel. Auf das Schiffshebewerk Scharnebeck entfielen Kosten von 152 Millionen DM. Der Elbe-Seitenkanal hat eine Wasserspiegelbreite von 53 Metern und eine Tiefe bis 4,50 Meter. Auf dem Kanal können Binnenschiffe mit einer Länge bis 100 Meter, einer Breite von zwölf Metern, einer Tauchtiefe von 2,8 Metern und einer Tragfähigkeit bis 2.150 Tonnen verkehren. Der gesamte Wasser inhalt des Kanals beträgt 20,4 Millionen Kubikmeter. Damit das Wasser nicht versickert, ist die Sohle des Kanals zu 90 Prozent mit Asphaltbeton abgedichtet.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 01/2016 – 02/2016 von SchiffsModell lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen.